Zwei Wege: mit Einbau oder nur Lieferung
Alles aus einer Hand
Mit Einbau
Wir liefern die Fenster und bauen sie selbst ein. Ein Ansprechpartner, keine Abstimmung zwischen Händler und Monteur.
Für Selbermacher
Nur kaufen
Wir verkaufen Fenster auch ohne Einbau, zum Beispiel für den Neubau oder den Selbsteinbau. Nennen Sie uns Maße und Ausführung, dann bereiten wir ein Angebot vor. Wir liefern zu Ihnen, oder Sie holen die Fenster bei uns ab.
Der Unterschied zum Online-Shop: Sie sprechen mit einem Menschen, der Ihre Einbausituation kennt, und nicht mit einem Konfigurator. Auf Wunsch messen wir bei Ihnen vor Ort auf. Das Aufmaß ist kostenlos.
Was wir liefern
Ob Altbau oder Neubau, kleines Kellerfenster oder große Fensterfront: Ihre Fenster werden nach Maß gefertigt. Profile, Formen und Farben besprechen wir mit Ihnen bei der Beratung.
Gefertigt werden die Fenster mit Profilsystemen bekannter Hersteller. Eine Auswahl:
Kunststoff
Gealan, Salamander, Aluplast, Rehau, Decco/Ekosun
Aluminium
Aliplast, Aluprof, Deceuninck, Cortizo, Reynaers
Holz und Stahl
Holz: Eko-Okna
Stahl: Forster
Terrassen-, Balkon- und Schiebetüren
Bodentiefe Elemente wie Balkontüren, Terrassentüren und Schiebetüren liefern wir ebenfalls, mit oder ohne Einbau. Sie werden wie Fenster nach Maß gefertigt. Plant man sie zusammen mit den Fenstern, passen Profil, Farbe und Verglasung zusammen.
Kunststoff, Holz oder Aluminium?
Jedes Material hat Stärken und Schwächen. Hier der ehrliche Vergleich:
Kunststoff
- dämmt gut, pflegeleicht
- meist günstiger als Holz oder Aluminium
- bei großen Formaten Stahlverstärkung nötig
- Oberfläche schwer auszubessern
Holz
- natürliche Optik, passt zum Altbau
- lässt sich reparieren und neu streichen
- braucht regelmäßig Pflege
- teurer als Kunststoff
Aluminium
- sehr stabil, schmale Rahmen
- gut für große Glasflächen
- wetterfest, kaum Pflege
- deutlich teurer
Eine Mischform ist Holz-Aluminium: innen Holz, außen eine Schale aus Aluminium als Wetterschutz.
Wir liefern Fenster aus Kunststoff, Holz und Aluminium, auf Anfrage auch aus Stahl.
Zweifach oder dreifach verglast?
Eine Dreifachverglasung ist nicht Pflicht. Das Gesetz schreibt einen Höchstwert für das ganze Fenster vor, nicht die Zahl der Scheiben.
Für gewöhnliche Fenster in beheizten Wohnräumen gilt beim Austausch nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) im Regelfall Uw höchstens 1,3 W/(m²K). Ausgenommen sind Änderungen, die höchstens zehn Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe betreffen. Für die Förderung gewöhnlicher Fenster gilt 0,95. Das erreichen Fenster in der Praxis meist mit Dreifachverglasung.
Dreifach
- dämmt besser, die Scheibe bleibt innen wärmer
- weniger Kondenswasser am Glas
- erreicht meist die geforderten Dämmwerte für eine Förderung
- schwerer und teurer
Zweifach
- leichter und günstiger
- etwas mehr Licht und Sonnenwärme
- sinnvoll in unbeheizten Räumen
- in der Regel nicht förderfähig
Welche Förderung es für neue Fenster gibt, lesen Sie im Ratgeber zur Förderung.
Schallschutz und Einbruchschutz
Schallschutzfenster
Wie gut ein Fenster Lärm dämpft, wird in Schallschutzklassen von 1 bis 6 angegeben. An einer ruhigen Wohnstraße reicht meist eine niedrige Klasse. An einer Hauptstraße oder Bahnlinie lohnt sich eine höhere. Entscheidend sind Glasaufbau, Dichtungen und ein sauber abgedichteter Einbau.
Einbruchschutz
Die Widerstandsklasse nach DIN EN 1627 sagt, wie lange ein Fenster einem Einbruchsversuch standhält. Polizeiliche Beratungsstellen empfehlen für Wohnhäuser in der Regel mindestens RC 2. Schon Pilzkopfzapfen im Beschlag und ein abschließbarer Griff machen es Einbrechern deutlich schwerer.
Wir beraten Sie, welche Schallschutzklasse und welche Sicherheitsausstattung zu Ihrem Haus passen.
Fenster mit Rollladen
Am einfachsten ist ein Aufsatzrollladen: Der Kasten sitzt direkt auf dem Fensterrahmen und wird mit dem Fenster zusammen bestellt und eingebaut. Wer schon einen Rollladenkasten in der Wand hat, kann ihn oft weiter nutzen. Mehr dazu auf der Seite Rollläden und Insektenschutz.
Fenstermaße richtig ausmessen
Beim Austausch alter Fenster sollte ein Fachbetrieb messen. Das richtige Maß hängt davon ab, wie das neue Fenster angeschlossen wird. Wenn Sie für einen Neubau oder für den Selbsteinbau selbst messen:
- Breite dreimal messen
Die Maueröffnung oben, in der Mitte und unten messen.
- Höhe dreimal messen
Links, in der Mitte und rechts messen.
- Kleinsten Wert nehmen
Maßgeblich ist jeweils das kleinste Maß. Davon geht die Einbaufuge ab, deren Breite vom Einbausystem abhängt.
- Diagonalen prüfen
Sind die beiden Diagonalen deutlich unterschiedlich, ist die Öffnung nicht rechtwinklig. Dann besser vom Fachbetrieb messen lassen.
Am sichersten: Wir messen kostenlos bei Ihnen vor Ort auf.
Welche Fenstermarke ist zu empfehlen?
Die Marke allein sagt wenig. Vergleichen Sie lieber diese Punkte:
- den Uw-Wert des ganzen Fensters, nicht nur den des Glases (Ug)
- Profil und Bautiefe des Rahmens
- den Beschlag, zum Beispiel mit Pilzkopfzapfen
- wie eingebaut und abgedichtet wird
Ein gutes Fenster, schlecht eingebaut, ist undicht. Deshalb kommen bei uns Lieferung und Einbau aus einer Hand: Wir bauen selbst ein. Welche Profilsysteme wir anbieten, steht oben unter Was wir liefern.